Meine Bücher/My Books


KINO-SINE: Philippine-German Cinema Relations

Edited by Tilman Baumgärtel

With Contributions by Jürgen Brüning, Ditsi Carolino, Lav Diaz, Nick Deocampo, Harun Farocki, Ulrich Gregor, Nan Goldin, Christoph Janetzko, Mark Meily, Ingo Petzke, Rosa von Praunheim, Raymond Red, Roxlee, Werner Schroeter, Bobby Suarez, Kidlat Tahimik, John Torres, Maria Vedder and Michael Wulfes

Published by the Goethe-Institut Manila 2007
Distributed by Anvil Publishing, Pasig City, The Philippines
ISBN 978-971-27-2025-3
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cover

Beginning in the mid-1970’s and continuing through the 1980’s and into the 1990’s, a number of German film directors, theorists and other movie people came to work or teach in the Philippines. Some came because the Goethe-Institut Manila had invited them for workshops and film presentations. Others came at their own expense because they were fascinated by Philippines, which– after the People Power revolution of 1986 that ousted the Marcosregime– exercised its own peculiar kind of magnetism on many Europeans. The workshops “the Germans” conducted and the film screenings they presented were in part responsible for the emergence of an alternative film scene in the Philippines that went on to garner recognition and awards at international film festivals in the 1980s.

This book deals with the “Sine-Kino- Connection”. It documents the beginnings of the experimental and alternative film movement of the 1980s in the Philippines. And, at the same time, it deals with a part of German film history that few people in Germany are aware of. Today a new generation of independent Filipino filmmakers is emerging and once again garnering critical acclaim in the Philippines and abroad. This book provides an historical perspective on the earlier development of experimental, non-mainstream film in the Philippines.


Games – Computerspiele von KünstlerInnen 
Herausgeber/Editor: Tilman Baumgärtel
Mit Beiträgen von/With contributions by Claus Pias, Gerrit Gohlke, Anne-Marie Schleiner, Silke Albrecht, Katrin Mundt, Iris Dressler und/and Tilman Baumgärtel.

games

 

128 Seiten, zweisprachig (deutsch / englisch), 19 Euro, veröffentlicht 2003 von hartware medien kunst verein (Dortmund) / Revolver (Frankfurt/Main) (ISBN: 3-936919-77-1)  

128 pages, bilingual (german / english), 19 Euro, published in 2003 by hartware medien kunst verein (Dortmund) / Revolver (Frankfurt/Main) (ISBN: 3-936919-77-1)

Der Katalog zur Ausstellung »games. Computerspiele von KünstlerInnen« (hartware medien kunst verein (11. Okt. - 30. Nov. 2003) präsentiert einen Überblick über künstlerische Aneignungen von Computerspielen anhand von ca. 30 Arbeiten von internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die kommerzielle Spiele - von »Pong« über »Super Mario« bis hin zu »Counter Strike« - auf unterschiedliche Weise modifiziert, das heißt in deren Bildästhetiken und Funktionsweisen eingegriffen haben. Neben Arbeiten, die an Computern oder Konsolen gespielt werden, umfasst »games« auch Installationen, Videos, Objekte und grafische Arbeiten.Sehr schön gestaltet von labor b, Dortmund.

 
            The catalogue of the exhibition »games. Computerspiele von KünstlerInnen« (hartware medien kunst verein (11. Okt. - 30. Nov. 2003) presents an overview of             artistic appropriations of computers by presenting more than 30 works by international artists. 

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Install.exe 
Herausgeber: Tilman Baumgärtel
Mit Beiträgen von/With contributions by Josephine Bosma, Florian Cramer, Frederic Madre, Annette Schindler, Pit Schulz und/and Waling Boers

jodi

 

112 Seiten in avantgardistischer „Altarfaltung“, zweisprachig (deutsch / englisch), 26 Euro, veröffentlicht 2002 von plug-in (Basel) / Christoph Merian Verlag (Basel) (ISBN: 3856161848)

112 pages, bilingual (german / english), 26 Euro, published in 2002 by plug-in (Basel) / Christoph Merian Verlag (Basel) (ISBN: 3856161848)  

Unter dem Titel Install.exe erscheint im Christoph Merian Verlag das erste Buch der Netzkunstpioniere Jodi. Joan Heemskerk und Dirk Paesmans - die Anfangsbuchstaben der Vornamen ergeben das Kürzel Jodi setzen den Browser als Mittel künstlerischer Gestaltung ein. Die aufwändig gestaltete Publikation nimmt die für Joditypische Ästhetik auf. Dafür wurde der Katalog und sein Gestalter Rafael Koch 2002 mit einem Design-Preis des Schweizer Kultusministeriums ausgzeichnet. 

The first catalogue of net and software art pioneers Jodi, produced for a show that I curated for them and that was shown at Plug-In, Basel, Büro Friedrich, Berlin, and Eyebeam, New York.

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Eine Rezension von amazon.de, über die ich mich sehr gefreut habe:

Kundenrezensionen
Durchschnittliche Kundenbewertung:5.0 von 5 Sternen

netzkünstler jodi im real space, 5. März 2003

 

Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus ch

jodi sind die originellsten netzkünstler bislang. zum ersten mal wurde nun ihr werk ausgestellt, und der katalog ist ein buchtechnisches und graphisches wunderwerk. jede seite ist aufklappbar und zeigt den vermeintlichen fehlercode, der zu jodis markenzeichen geworden ist. dahinter aber verbergen sich veritable texte zu ihrem werk von autoren wie f. cramer oder a. schindler vom basler medienkunst-ort "plug in". was ist hinten, was ist vorne? was ist quellcode, was blosse erscheinung? mit diesem kleinen, feinen buch kriegen jodi endlich einen ort in der realen welt.

 

net.art 2.0

 

Tilman Baumgärtel
net.art 2.0 – Neue Materialien zur Netzkunst / New Materials towards Net art  
260 Seiten mit über 100 Abildungen, zweisprachig (deutsch / englisch), 32 Euro, Übersetzung: David Hudson, Verlag für moderne Kust, Nürnberg 2001 (ISBN 3-933096-66-9) 

260 pages with more than 130 pictures, bilingual (german / english ), translated by David Hudson, Verlag für moderne Kunst, Nürnberg 2001

Seit »net.art - Materialien zur Netzkunst« 1999 erschienen ist, hat sich die Netzkunst mit rasantem Tempo weiterentwickelt. »net.art 2.0« dokumentiert diese Entwicklung und läßt gleichzeitig Künstler wie Nam June Paik und Douglas Davis zu Wort kommen, die durch ihr Werk der Netzkunst in den siebziger und achtziger Jahren den Weg bereitet haben. Darüber hinaus stellt »net.art 2.0« eine Reihe von Arbeiten vor, die den Computer selbst als Medium hinterfragen oder künstlerisch zweckentfremden.

Der größte Teil des Buches aber besteht aus Interviews mit Protagonisten der Netzkunst, die in den letzten Jahren wichtige Arbeiten und Projekte mit dem Medium des Internet geschaffen und das Profil dieser neuen Kunstform akzentuiert und geschärft haben (z.B. Julia Scher, Peter Halley, Blank & Jeron, Jodi, etoy, Micromusic, Ken Goldberg und Lisa Jevbratt). Ergänzt werden die Gespräche durch einen Materialienanhang und einen Grundlagenaufsatz des Autors, der die spezifischen Eigenschaften der Kunst im Internet reflektiert und ihren besonderen Stellenwert im aktuellen Kunstdiskurs veranschaulicht. »net.art 2.0« öffnet so verschiedene Zugänge in diesen spannenden Bereich der zeitgenössischen Kunst, der in den letzten Jahren in zahlreichen internationalen Ausstellungen (u.a. »documenta X«, Kassel 1997; »net_condition«, Karlsruhe 1999, »Ars Electronica«, Linz) präsentiert und thematisiert wurde.

Diese Publikation ermöglicht aber nicht nur Kunstinteressierten, sondern allen, die mit Computern und Internet Umgang haben, neue Perspektiven auf die digitalen Technologien, die in unserem Leben immer wichtiger werden.

Weiterhin lieferbar ist auch »net.art - Materialien zur Netzkunst«, die erste Publikation über Kunst im Internet in Deutschland, die 2001 in zweiter Auflage im Verlag für moderne Kunst Nürnberg erschienen ist

This follow-up to the first very successful net-art book documents developments in net art from 1999 to the present. A large portion of the thematically-designed book consists of interviews with artists such as Julia Scher, Peter Halley, Blank & Jeron, Jodi, etoy, and Lisa Jevbratt, who have recently created major projects using the internet. The conversations are supplemented by a documentary appendix and an essay by Tilman Baumgãrtel describing the specifics of net art and its place in current artistic discourse. Interspersed with the text components are images of more than 130 net-based works.

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net art

Tilman Baumgärtel
net.art – Materialien zur Netzkunst 
180 Seiten mit zahlreichen Fotos und Abbildungen, zum grössten Teil in Farbe, 58 Mark,
erschienen 1999 bei Verlag für moderne Kunst (Nürnberg) (ISBN 3-933096-17-0)

„Die Informationen (in diesem Buch - Anm.) treffen mich wie Magmabrocken aus einem aktiven Vulkan.“
Alfred Nemczeck in: ART 12/99

net.art“ dokumentiert zum ersten Mal die künstlerischen Aktivitäten, die durch das Internet ausgelöst wurden und zum Entstehen einer netzspezifischen Kunst geführt haben. Im Mittelpunkt stehen Gespräche des Verfassers mit wichtigen Vertretern der internationalen Netzkunst-Szene. Die Interviews werden flankiert von einer dtaillierten Einführung, welche die Entwicklung der Kunst im Internet beschreibt, ihren besonderen Status reflektiert und das Phänomen der Netzkunst historisch kontextualisiert

Dieses Buch zielt nicht auf monographische Vollständigkeit oder frühe Kanonisierung, sondern bietet durch die Präsentation aktueller Positionen eine spannende mosaikartige Übersicht zur Kunst im Internet. Sie wird ergänzt durch einen materialreichen Anhang mit Literaturhinweisen, Internetadressen und ausgewählte Netzkunst-Links.

The is my first book on net.art, and to my knowledge the first book length publication on the topic by one writer (that is: not an anthology). Unfortunately only in German, the second one is in both English and German.

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Die meisten Kritiken meines ersten Buchs über Netzkunst sind schon lange wieder aus dem Netz verschwunden. Zum Glück habe ich damals ein paar heruntergeladen. 

Some one review and one english-language interview on the book:

Ulrich Gutmair: Im elektronischen Museum, taz, 24.März 2000

Janko Roettgers: Die Kunstszene des Internets, Debug 31, Dezember 1999

Alfred Nemczek: Durch Klicken Kunst erblicken, Art 12/1999

Interview mit zum Buch und Netzkunst generell Petra Heck (Englisch!)

Interview zum Buch mit Patrick Goltzsch (in Deutsch),  netpol“ Nr. 19

Interview zum Buch mit Claudia Wahjudi, zitty

Rezension von Stefan Krempl in Spiegel-Online

Kritik von Simon Hadler für ORF-Kultur-Online

 
farocki

 

Tilman Baumgärtel
Vom Guerillakino zum Essayfilm:
Harun Farocki-Werkmonographie
eines Autorenfilmers
Gestaltung: Isabella Dornbrach
281 Seiten mit zahlreichen Fotos, kompletter Filmographie
und einem Verzeichnis aller Schriften Farockis, 39,80 Mark,
erschienen 1999 bei b_books (Berlin) (ISBN 3-933557-06-2)

Dieses Buch ist die erste Veröffentlichung über den Filmregisseur Harun Farocki. Ausgehend von Farockis politischen Engagement während der westdeutschen Studentenbewegung zeichnet dieses Buch die Entwicklung des Regisseurs vom Macher agitatorischer Studentenfilme Ende der 60er Jahr zum Autoren komplexer Essayfilme und Dokumentation in den 80er und 90er Jahren nach. Das Buch enthält eine einordnende Analyse von allen wichtigen Filmen Farockis, wie "NICHT löschbares Feuer" (1968), "Zwischen Zwei Kriegen" (1977), "Bilder der Welt und Inschrift des Krieges" (1988), "Leben BRD" (1990) oder "Videogramme einer Revolution" (1992). Die ausführliche Bibliographie und Filmographie verzeichnen alle Texte Farockis ebenso wie alle seine Filme bis zu dem Essayfilm "Stilleben" (1997), Farockis Beitrag für die documenta 10.

Außerdem enthält "Vom Guerillakino zum Essayfilm" die erste Darstellung der rasanten Politisierung der Studenten der Berliner Film- und Fernsehakademie (DFFB), die im Herbst 1968 zu der Relegation von Farocki und 18 seiner politisch engagierten Kommilitonen führte. Zu ihnen gehörten auch die späteren Terroristen Holger Meins (RAF) und Philip Sauber (Bewegung 2. Juni).

Der Autor zeigt auf, daß die frühen Agitationsfilme Farockis und seiner Kommilitonen Resultat äußerst divergenter Einflüsse waren, die auch die Politik der APO prägten. Dazu gehörten unter anderem die Theorien der französischen Situationisten, die Strategien der Guerilla-Bewegungen in verschiedenen Ländern der dritten Welt und kulturrevolutionäre Vorstellungen, die auch die Filme anderer, bekannter linker Filmemacher dieser Zeit (wie Godard, Marker oder die amerikanische "Guerilla-Video"-Bewegung) prägten. Dadurch ist das Buch auch der erste substantielle Beitrag zu der bislang ungeschriebenen Filmgeschichte der deutschen Studentenbewegung.

Das Buch kann beim Verlag b_books oder bei amazon.de bestellt werden.

My dissertation is a monography on the german film director Harun Farocki, again unfortunately only in German.

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