TOLSHOG

ist der Versuch, in konventioneller Drei-Mann-Formation neue Instrumentalmusik zu schaffen. Alle Instrumente sind gleichberechtigt und nehmen und geben sich den Raum, den sie brauchen.

Tolshog ist magnetisierendes Wirbeln um den Beat. Stolperloops und Doppelbass ­ Breakbeats wechseln in Neobebop­ oder Frickelcorepassagen ­ in abstrakten Konstruktionen aufgebaut und cool ausgespielt.

Tolshog ist Art ­ Noise. Alles ist hybrid, polyphon, vibrierend, dem Koller nahe und dann wieder abgedümpelt. Der Bass, oft über alle Saiten gespielt, erzeugt orchestrale Untergründe, rhythmisch verschachtelt oder Metall-Gewaber und bildet die eigentliche Substanz der Stücke. Die Gitarre, nicht von dieser Welt, meist schräg hypochondrisch, klirrend, mit enormer Anschlagdichte, macht beim Zuhören gleichzeitig phobisch wie euphorisch.

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Ostsee, 1996

Tolshog ist unendlich weiter, gnadenlos blauer Himmel, in dem es keinen Fixpunkt, keinen Halt gibt, in den man sich nur hineinfallen lassen kann - Hirnfickmusik.

1997 veröffentlicht Tolshog ihr Debütalbum.

Seit 1992 tritt Tolshog regelmäßig in Berlin auf. Auswärtige Auftritte wurden unter anderem in Nürnberg, Pforzheim und auf der MS Stubnitz / Rostock gegeben. Tolshog war Support für God und Eisenvater und trat öfter mit Surrogat, Zuckendes Vakuum, Moorpaul und Freicore auf.

Seit Spätsommer 97 arbeitet Tolshog ohne Bass, aber mit zweiter Gitarre.
Kontakt:
Elektro ­ Post : Angela Hollstein / Bluebottle Promotion
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